Rundschreiben Archive - Interconsult - Pichler Steinmair Knoll

22/2021: Corona-Maßnahmen in Südtirol ab 01.05.2021 – Verordnung LH 21 vom 30.04.2021

Veröffentlicht am: 03/05/2021

In Folge fassen wir die wichtigsten Maßnahmen der Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 21 vom 30.04.2021 zusammen. Diese ändert einige Bestimmungen der vorhergehenden Verordnung ab und trifft einige Klarstellungen.

Die Maßnahmen der vorangehenden Verordnungen werden bestätigt, jedoch einige Klarstellungen und Einschränkungen vorgesehen, unter anderem:

Klarstellung, dass die „grüne Bescheinigung“, sofern notwendig für den Zutritt, sich vorgezeigt werden lassen muss.In Beherbergungsstrukturen müssen die Gäste die „grüne Bescheinigung“ spätestens innerhalb von 24 h nach dem Betreten vorweisen.Klargestellt wird auch, dass die Konsumierung von Getränken und Speisen am Tisch sitzend erfolgen muss, auch im Freien.In der Gastronomie dürfen im Freien höchstens 50 Personen aufgenommen werden, es sei denn, die Lizenz sieht eine höhere Anzahl vor.

Die Verordnung gilt für ganz Südtirol ab dem 01.05. und bis zum 31.07.2021.

Die grau hervorgehobenen Bereiche enthalten die Neuerungen der Verordnung Nr. 21/2021 gegenüber den vorangehenden.

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21/2021: Corona-Maßnahmen in Südtirol ab 26.04.2021 – Verordnung LH 20 vom 23.04.2021

Veröffentlicht am: 25/04/2021

In Folge fassen wir die wichtigsten Maßnahmen der Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 20 vom 23.04.2021 zusammen. Diese lockert die Maßnahmen der vorangehenden Verordnungen.

Die restriktiven Maßnahmen der vorangehenden Verordnungen werden gelockert:

Einführung der „grünen Bescheinigung“, welche für den Zutritt zu geschlossenen Räumen der Gastronomie, Beherbergungsbetrieben, kulturellen Einrichtungen, usw. notwendig ist.Gastronomie darf die Tätigkeit wieder ausüben, jedoch mit Einschränkungen.Die Bestimmungen zur Bewegungsfreiheit wurden mit den nationalen angeglichen, weiterhin jedoch mit Sperrstunde von 22:00 bis 05:00 Uhr.Öffentliche Veranstaltungen in Kinos, Konzertsälen und Theatern dürfen wieder stattfinden.

Die Verordnung gilt für ganz Südtirol ab dem 26.04. und bis zum 31.07.2021.

Die grau hervorgehobenen Bereiche enthalten die Neuerungen der Verordnung Nr. 20/2021 gegenüber den vorangehenden.

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20/2021: Corona-Maßnahmen in Südtirol ab 07.04.2021 – Verordnung LH 18 vom 01.04.2021

Veröffentlicht am: 06/04/2021

In Folge fassen wir die wichtigsten Maßnahmen der Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 18 vom 01.04.2021 zusammen. Diese lockert die Maßnahmen der vorangehenden Verordnungen.

Die restriktiven Maßnahmen der vorangehenden Verordnungen werden gelockert:

Die Bewegungsfreiheit wurde auf das gesamte Landesgebiet ausgeweitet, weiterhin jedoch mit Sperrstunde von 22:00 bis 05:00 Uhr.Beherbergungsbetriebe dürfen die Tätigkeit wieder aufnehmen.Cafes und Bars dürfen wieder Take-Away anbieten, bis 18:00 Uhr.Restaurants dürfen wieder mit Mensa- oder Dienstleistungsverträgen arbeiten.Detailhandel darf am Samstag und täglich länger als bis 18:00 Uhr offen sein.Covid-Tests der Belegschaft sind durchzuführen, sofern von den Sicherheitsprotokollen vorgesehen.

Die Verordnung gilt für ganz Südtirol ab dem 07.04. und bis zum 30.04.2021.

Die grau hervorgehobenen Bereiche enthalten die Neuerungen der Verordnung Nr. 18/2021 gegenüber den vorangehenden.

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19/2021: Neuerungen des Dekret Sostegni Nr. 41 2021

Veröffentlicht am: 29/03/2021

Im Folgenden möchten wir die wichtigsten steuerrechtlichen Neuerungen der Gesetzesverordnung Nr. 41 / 2021 (sog. „Dekret Sostegni“) erläutern.

Mit der Verordnung des Landeshauptmanns Nr. 17 vom 26.03.21 wurde außerdem ein Aufschub der Gemeindesteuern in der Provinz Bozen erlassen.

1.1 Zuschüsse für Unternehmen, Freiberufler und Landwirte

Das Gesetzesdekret „Sostegni“ sieht einen Zuschuss zugunsten von Unternehmen, Freiberuflern und Landwirten vor, welche eine MwSt.-Nummer haben und in Italien ansässig sind. Auch nicht gewerbliche Körperschaften und Steuerpflichtige mit Pauschalsystem (sog. „Forfetari“ und „Minimi“) fallen unter die Begünstigung.

Die Zuschüsse werden nicht gewährt an:

Subjekte mit Erlösen oder Einkünften im Jahr 2019 von mehr als 10 Mio. €;Subjekte, deren Tätigkeit innerhalb 23.03.2021 eingestellt wurde;Subjekte, welche ihre MwSt. Nummer ab dem 24.03.2021 eröffnet haben (Ausnahmen für Erben);Öffentliche Körperschaften laut Art. 74, Abs. 2, TUIR;Finanzintermediäre / Beteiligungsgesellschaften laut Art. 162-bis, TUIR.

Die Zuschüsse werden gewährt an

Subjekte mit Erlösen oder Einkünften im Jahr 2019[1] von nicht mehr als 10 Mio. €;vorausgesetzt, dass der durchschnittliche monatliche Umsatz des Jahres 2020 mindestens um 30% geringer war als der durchschnittliche monatliche Umsatz des Jahres 2019;Subjekte, die ihre Tätigkeit ab dem 01.01.2019 aufgenommen haben, haben auch dann Anspruch auf den Beitrag, wenn kein Rückgang der durchschnittlichen monatlichen Umsätze um 30% verzeichnet wurde.

Um den Umsatz korrekt zu ermitteln, wird auf das Datum Bezug genommen, an dem der Verkauf von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen durchgeführt wurde, in der Regel der Tag des Versands bei Waren oder Tag der Bezahlung bzw. Rechnungslegung bei Dienstleistungen.

Der Zuschuss errechnet sich als Prozentsatz berechnet auf die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Monatsumsatz 2020 und 2019, und zwar wie folgt:

60% des durchschnittlichen monatlichen Umsatzrückganges für Subjekte mit Erlösen bis 100.000€[;50% des durchschnittlichen monatlichen Umsatzrückganges für Subjekte mit Erlösen über 100.000€ bis 400.000€;40% des durchschnittlichen monatlichen Umsatzrückganges für Subjekte mit Erlösen über 400.000€ bis 1 Mio.€;30% des durchschnittlichen monatlichen Umsatzrückganges für Subjekte mit Erlösen über 1 Mio.€ bis 5 Mio.€;20% des durchschnittlichen monatlichen Umsatzrückganges für Subjekte mit Erlösen über 5 Mio.€ bis 10 Mio.€.

Es ist ein Mindestzuschuss vorgesehen, und zwar in der Höhe von

1.000€ für natürliche Personen (Einzelfirmen, Freiberufler, etc.),2.000€ für alle anderen Subjekte.

Der maximale Zuschuss beträgt 150.000€.

Der Beitrag kann wahlweise wie folgt beansprucht werden

als direkte Auszahlung auf das anzugebende Konto oder als Steuerguthaben, zu verrechnen über das Modell F24.

Der Zuschuss ist steuerfrei.

Das Ansuchen um den Zuschuss muss ausschließlich telematisch bis zum 28. Mai 2021 bei der Agentur der Einnahmen eingereicht werden.

Wir werden die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme dieser Begünstigung prüfen und unsere Kunden, die ansuchen können, zeitnah darüber informieren.

Beispiel für die Berechnung des Beitrages:

Beginn Tätigkeit vor dem 01.01.19;

Umsatz zwischen 100k und 400k, also 50% Beitrag;

Umsatz 2019 € 165.400 -> Monatsdurchschnitt 165.400 / 12 = € 13.783

Umsatz 2020 € 114.500 -> Monatsdurchschnitt 114.500 / 12 = € 9.542

Umsatzrückgang: -30,77%, Bedingung also erfüllt

Differenz Monatsdurchschnitt 2019 – Monatsdurchschnitt 2020 = 13.783 – 9.542 = 4.241

Beitrag: 2.121€ (50% von 4.241€)

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17/2021: Corona-Maßnahmen in Südtirol ab 19.03.2021 – Verordnung LH 15 vom 19.03.2021

Veröffentlicht am: 21/03/2021

In Folge fassen wir die wichtigsten Maßnahmen der Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 15 vom 19.03.2021 zusammen. Diese ändert einige Bestimmungen der VO 10/2021.

Die Bestimmungen der vorhergehenden Verordnungen wurder weitgehend bestätigt, in wesentlichen Teilen jedoch abgeändert:

Die Sperrstunde in den Gemeinden ist von 20:00 Uhr auf 22:00 Uhr verkürzt worden;Gastronomie darf Getränke zum Mitnehmen wieder verkaufen, sofern diese Teil der Mahlzeit sind;Personal Training und das Training der Sportvereine ist wieder zugelassen.

Die Verordnung gilt für ganz Südtirol ab dem 19.03. und bis zum 06.04.2021.

Eigene Bestimmungen sind für die Osterfeiertage des 03, 04, 05 April vorgesehen.

Die grau hervorgehobenen Bereiche enthalten die Neuerungen der Verordnung Nr. 15/2021 gegenüber den vorangehenden.

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16/2021: Corona-Maßnahmen in Südtirol bis 06.04.2021 – Verordnung LH 14 vom 13.03.2021

Veröffentlicht am: 14/03/2021

In Folge fassen wir die wichtigsten Maßnahmen der Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 14 vom 13.03.2021 zusammen. Diese ändert einige Bestimmungen der VO 10/2021.

Die Bestimmungen der vorhergehenden Verordnungen wurder weitgehend bestätigt, in wesentlichen Teilen jedoch abgeändert:

Die Unterscheidung in „rote“ Gemeinden wurde nun abgeschafft, d.h. auf dem gesamten Landesgebiet gelten ab 15.03 dieselben Maßnahmen;Innerhalb des Gemeindegebietes kann man sich nun ohne Einschränkung bzw. Begründung bewegen, ausgenommen über die Osterfeiertage;Ab 22.03 kann der Detailhandel wieder bis 18.00 Uhr öffnen, ausgenommen Samstag, Sonntag;Für die Tage 03, 04, 05 April gelten wieder zusätzliche Einschränkungen (Bewegungsfreiheit, Detailhandel geschlossen, Dienste an der Person geschlossen).

Die Verordnung gilt für ganz Südtirol ab dem 15.03. bzw. 22.03 und bis zum 06.04.2021.

Eigene Bestimmungen sind für die Osterfeiertage des 03, 04, 05 April vorgesehen.

Die grau hervorgehobenen Bereiche enthalten die Neuerungen der Verordnung Nr. 14/2021 gegenüber den vorangehenden.

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15/2021: Steuerguthaben für Werbung 2021 und 2022

Veröffentlicht am: 12/03/2021

Das Steuerguthaben für Werbung laut Gesetz 50/2017 wurde mit dem Haushaltsgesetz 2021 zu denselben Bedingungen des Jahres 2020 auch für die beiden Jahre 2021 und 2022 verlängert, jedoch nur für Werbekampagnen in Zeitungen und Zeitschriften.

Das Steuerguthaben für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften beträgt somit auch für die Jahre 2021 und 2022 wieder 50% aller förderbaren Werbeaufwendungen.[

Für Werbung in Fernsehen und Radio gelten hingegen die Bedingungen der vergangenen Jahre, wonach lediglich die Mehraufwendungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum begünstigt sind.

Das Steuerguthaben beträgt in diesen Fällen maximal 75% der Mehraufwendungen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Werbeaufwendungen müssen die Aufwendungen des Vorjahreszeitraums um mindestens 1% überschreiten.

Die Vormerkungsanträge für das Jahr 2021 müssen innerhalb 31.03.2021 eingereicht werden.

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14/2021: Zuschüsse an Unternehmen und Freiberufler

Veröffentlicht am: 09/03/2021

Mit diesem Rundschreiben möchten wir Ihnen einen Überblick über die von der Südtiroler Landesregierung vorgestellten neuen Unterstützungsmaßnahmen geben.Sobald die Bestimmungen verabschiedet sind, werden wir die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme dieser Begünstigung prüfen und unsere Kunden, die ansuchen können, zeitnah darüber informieren.

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13/2021: Corona-Maßnahmen in den roten Gemeinden ab dem 08.03.2021

Veröffentlicht am: 08/03/2021

In Folge fassen wir die wichtigsten Maßnahmen der Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 13 vom 05.03.2021 zusammen. Diese ergänzt die Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 10/2021 in Bezug auf die „roten“ Gemeinden.

Die Verordnung lockert in erster Linie die Maßnahmen in den „roten“ Gemeinden Meran, Riffian, Moos i. P., St. Leonhard i. P., Sankt Martin i. P., St. Pankraz, Mals, Lana, Kuens, Tirol, Schlanders, Partschins, Schenna, Algund, Taufers i. M., Glurns:

Die Testpflicht bei Ein- und Ausreise in die betroffenen Gemeinden wird aufgehoben, die kostenlosen Tests werden aber weiterhin angeboten und empfohlen.

Ab dem 08.03.2021 ist bei Ein- und Ausreise aus den betreffenden Gemeinden kein negativer Covid-Test mehr notwendig.

Die Verordnung gilt für Gemeinden Meran, Riffian, Moos i. P., St. Leonhard i. P., Sankt Martin i. P., St. Pankraz, Mals, Lana, Kuens, Tirol, Schlanders, Partschins, Schenna, Algund, Taufers i. M., Glurns ab dem 08.03.2021 und bis zum 14.03.2021.

Die grau hervorgehobenen Bereiche enthalten die Neuerungen der Verordnung Nr. 10/2021 gegenüber den vorangehenden.

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